Paula Carolina “wild”
Wilder Spaß
Paula Carolina ist zurück und wilder als je zuvor – zumindest behauptet das der Titel. Stimmt so halb: Das zweite Album klingt kantiger, konzeptioneller, wagt mit NDW-Synthies, Post-Punk-Gitarren und einem Kirchenchor-Intro deutlich mehr als das Debüt. Die Texte sind so engagiert wie gewohnt, beziehen klar Stellung – und das, bitte schön, ohne erhobenen Zeigefinger. Die eingestreuten Miniaturen brauchen ein paar Runden, um zu sitzen, geben „wild“ aber tatsächlich seinen Albumcharakter. Macht Spaß.






